Mittwoch, 27. November 2019

Was ist los bei der KirchenZeitung?

Man traut seinen Augen nicht... ist das wirklich die KirchenZeitung des Bistums Aachen??

"Vor 50 Jahren wurde die neue Messe eingeführt". Zu diesem Anlass berichtet auch die KirchenZeitung des Bistums Aachen.... und völlig unvorbereitet wird man auch positiv überrascht!

Es kommen auch Stimmen von jungen Menschen zu Wort, die eben gerade die "Alte Messe" schätzen, danke für diese Zeugnisse! Aber lesen sie selbst:



KirchenZeitung Bistum Aachen - 24. November 2019 Nr.47

KirchenZeitung Bistum Aachen - 24. November 2019 Nr.47

KirchenZeitung Bistum Aachen - 24. November 2019 Nr.47

KirchenZeitung Bistum Aachen - 24. November 2019 Nr.47




Samstag, 9. November 2019

Gottesdienstordnung 11.11.2019 - 20.01.2020

Ab sofort steht die Gottesdienstordnung für die tridentinische Messe vom 11.11.2019 bis 20.01.2020 zur Verfügung, hier. Wie immer gilt: an jedem Montag um 18 Uhr in der Kirche St. Maria Rosenkranz.

Die Gottesdiestordnung soll den Messbesuchern helfen, sich besser am jeweiligen Tag zurecht zu finden. Dazu dient die entsprechende Seitenangabe des jeweiligen Montags in den ausliegenden Schotts oder im neueren Volksmissale. Ebenfalls sind einige Angaben zum Gesang enthalten.

Vor jeder Heiligen Messe beginnt um 17:15 Uhr die Aussetzung des Allerheiligsten begleitet vom Rosenkranzgebet und Beichtgelegenheit, mit anschließendem Eucharistischen Segen. 





Samstag, 2. November 2019

Ablassmöglichkeiten zu Allerheiligen und Allerseelen

 

 Ablassmöglichkeiten zu Allerheiligen und Allerseelen


am Allerseelentag (bzw. bereits ab 12 Uhr des Allerheiligentags):
vollkommener Ablass bei Besuch einer Kirche sowie Gebet von Glaubensbekenntnis und Vater Unser unter den gewöhnlichen Ablass-Bedingungen (siehe unten).
täglich vom 1. bis zum 8. November: vollkommener Ablass für die Verstorbenen bei Friedhofsbesuch mit Gebet für die Verstorbenen unter den gewöhnlichen Bedingungen.
Gewöhnliche Bedingungen für einen vollkommenen Ablass: Sakramentale Beichte (eine kann für mehrere Ablässe gelten), Empfang des Altarsakraments, Gebet nach der Meinung des Hl. Vaters (z.B. Vater Unser, Gegrüßet seist Du Maria und Ehre sei dem Vater), vollständige Abkehr von der Anhänglichkeit an jegliche Sünden. Täglich ist nur ein vollkommener Ablass möglich. Wenn eine Bedingung fehlt, ist dennoch ein Teilablass möglich. Ebenso können an sich mehrere Teilablässe täglich gewonnen werden

Die Ablässe der katholischen Kirche

Zu Beginn des Monats November besteht gleich mehrfach die Möglichkeit, Ablässe zu gewinnen. Grund genug, ganz allgemein darüber ein paar Erwägungen anzustellen. Ablassordnung für Allerheiligen und Allerseelen (siehe oben)

Was ist ein Ablass?
Ein Ablass ist der Nachlass zeitlicher Sündenstrafen.
Ist der Ablass also ein Ersatz für das Bußsakrament?
Nein, denn der Ablass kann nur Sündenstrafen tilgen von Sünden, deren Schuld schon nachgelassen worden ist.
Was bedeutet das?
Wir unterscheiden bei den Sünden einerseits die Schuld, die man vor Gott auf sich lädt, wenn man eine Sünde begeht und andererseits die sogenannte Sündenstrafe. Die Schuld betrifft direkt das Unrecht, das der Sünder Gott gegenüber anrichtet. Sie macht den Sünder vor Gott zum "Schuldigen". Nachlass dieser Schuld nennt man demnach die Verzeihung der Sünde. Das bedeutet, dass Gott das Verhältnis des Sünders zu Ihm wieder in Ordnung gebracht hat. Davon bleibt zunächst einmal unberührt, dass jede Sünde durch die Auflehnung gegen Gott an sich auch Strafe verdient. Einem reuigen Sünder wird Gott bei der Beichte für gewöhnlich auch einen Teil dieser Strafe erlassen. Ebenso trägt die vom Beichtvater auferlegte Buße zur Tilgung der Sündenstrafe bei, wenn man sie erfüllt.
Was geschieht nun mit diesen Sündenstrafen, wenn sie nicht in der Beichte nachgelassen werden?
Es gibt vielfältige Möglichkeiten, für seine Sünden Buße zu tun, um diese Strafen zu tilgen. Dazu gehören vor allem die klassischen Mittel von Fasten, Gebet und Almosen. In diesem Sinne kann jedes gute Werk dazu beitragen, für die eigenen Verfehlungen Genugtuung zu leisten und die verdienten Strafen abzubüßen. Strafen, die man vor dem Tod nicht abgebüßt hat, verbleiben für das Fegefeuer.
Was aber ist dann die Rolle des Ablasses?
Der Ablass gründet sich auf die Überzeugung der Kirche, dass Christus ihr mit der Sorge für die Seelen auch eine gewisse Vollmacht über die Heilsmittel anvertraut hat. Daher kann der Papst in seiner Binde- und Lösegewalt auch auf außerordentliche Weise zum Nachlass von Sündenstrafen beitragen, wenn er einen Ablass einsetzt. Hier kommt die Kirche mit dem von Christus und den Heiligen erworbenen Gnadenschatz den einzelnen zu Hilfe. Grundlage dafür ist die Verbindung der Getauften im mystischen Leib Christi, in dem ein Glied für das andere eintreten und stellvertretend Gutes tun kann, sofern dem die Haltung des Empfängers nicht entgegensteht.
Also funktioniert der Empfang eines Ablasses nicht einfach automatisch?
Richtig, es handelt sich zwar um ein Gnadengeschenk, das die Kirche den Menschen zuwenden kann, aber man muss dafür auch empfangsbereit sein. Deshalb gibt es die Ablass-Bedingungen. Diese gelten für denjenigen, der den Ablass gewinnen will. Wenn man aber einen Ablass jemandem anderen zukommen lassen will, wie es bei den Ablässen für die Verstorbenen im Monat November vorgesehen ist, wird gewiss von Gott auch die Empfangsbereitschaft des Empfängers eine Rolle spielen, die uns freilich unbekannt ist. So tun wir gut daran, unseren lieben Verstorbenen, aber auch den übrigen uns unbekannten Seelen im Fegfeuer mit dem fürsprechenden Gebet in diesen Tagen auch Ablässe zuzuwenden!
                                                                                                                                              Quelle hier

Aus dem Requiem die Sequenz des Dies Irae gesungen, in der der dramatische Moment beschrieben wird, in der die verstorbene Seele vor ihren Richter tritt, hier.

Dies irae, dies illa
Solvet saeclum in favilla
Teste David cum Sibilla

Tag des Zornes, jener Tag
löst die Welt(-Zeit) in Glut(-Asche)
gemäß dem Zeugnis Davids und der Sibylla.

 

Samstag, 26. Oktober 2019

Kardinal Müller in Mönchengladbach

Morgen endet in Rom die von vielen gläubigen Katholiken mit großem Unbehagen verfolgte Amazonas-Synode. Viele verstörende Nachrichten kamen in den letzten Wochen aus der Ewigen Stadt, ein absoluter Tiefpunkt war für viele gläubige Christen die Aufstellung und Verehrung von "Pachamama"-Götzen in vielen Kirchen Roms und im Vatikan selber. Dabei handelt es sich um indigene heidnische Figuren, eine Darstellung der Erdgöttin "Pachamama", die von noch nicht christianisierten Indios und auch in neuheidnischen Zirkeln verehrt wird.

Viele Menschen - auch nicht Christen - springt es förmlich an "...wird hier nicht gegen das 1. der 10 Gebote verstoßen?" und das mit dem Segen der Kirche Roms???
Einer der nur wenigen hohen Kirchenfürsten, der sich dagegen äußert, ist der emeritierte Glaubenspräfekt Kardinal Gerhard Ludwig Müller. Er übte gerade in den letzten Tagen an diesen Vorkommnissen in Rom scharfe Kritik, dass im Rahmen der Amazonas-Synode Götzenbilder in Kirchen gebracht wurden - „Götzen in die Kirche zu bringen war eine schwere Sünde, ein krimineller Akt gegen das göttliche Recht“, weiter hier


Am kommenden Dienstag, 05. November 2019, wird Kardinal Gerhard Ludwig Müller nach Mönchengladbach-Rheydt kommen. Hier bespricht er "Wege zum Glauben" mit Pater Nikodemus Schnabel, hier.

Dienstag 5.11.2019, 19 Uhr , Eintritt 15 € (wie wir finden, ein zu stolzer Preis!)

St. Franziskus – Kirche
Franziskusstr. 5
41238 Mönchengladbach (Geneicken)




Mittwoch, 9. Oktober 2019

Frieren wir für einen Augenblick die Zeit ein


Frieren wir für einen Augenblick die Zeit ein

und halten fest,

Rom, 08.10.2019, am zweiten Tag der in Rom tagenden Amazonassynode, fordern hochrangige Kardinäle und Bischöfe in Rom, wie nicht anders zu erwarten, dass das Zölibat also die Ehelosigkeit von katholischen Priestern gelockert wird. Es wurde berichtet, dass dies kontrovers diskutiert wurde im Vatikan!? Es ist also tatsächlich möglich, dass in Kürze das von vielen weltlichen Mächten gehasste Zölibat, das zu Unrecht für viele viele Probleme in der Kirche und der Welt verantwortlich gemacht wird, der Geschichte angehören könnte!

Priester stehen in der Nachfolge Christi und unser Herr Jesus Christus war nie verheiratet. Etwas anders, man kann es drehen und wenden wie man will, steht nicht in den Evangelien.

Wigratzbad, 07.10.2019, und genau in diesen für die katholische Kirche in der Welt schicksalshaften Tagen, erreichen uns Bilder und die Meldung aus dem Priesterseminar der Petrusbruderschaft in Wigratzbad. Dort sind 2019 30 junge Männer eingetreten mit der vollen Absicht Priester zu werden und zölibatär zu leben. Es wird berichtet das dies der größte Zugang eines Jahrgans seit Bestehen des Priesterseminars ist.

Es soll keiner in Zukunft Sagen können: "Ja das mit dem Zölibat hat doch nicht funktioniert und es wollte ja keine mehr diese Lebensform wählen, deswegen musste es aufgelöst werden."

Diese Bilder sprechen eine andere Sprache und zeigen, dass auch gerade heute junge Männer durchaus ein Intresse haben in der Nachfolge Christi zu stehen und eben auch am ehelosen Priesteramt. Es ist eben ein Faktum, die Priesterseminare der Diozösen sind leer, hingegen die Priesterseminare der überlieferten Messe sind voll!

Das sind sehr hoffnugsvolle Bilder für die Zukunft der Kirche, bitte beten sie für diese Jungseminaristen!

fsspwigratzbad.blogspot.com

fsspwigratzbad.blogspot.com

Samstag, 21. September 2019

Kleiner Schatz zur Verteidigung des Glaubens

Die „Erklärung der Wahrheiten in Bezug auf einige der häufigsten Irrtümer im Leben der Kirche unserer Zeit“, welche im Juni 2019 von den Kardinälen Raymond Leo Burke und Janis Pujats, den Erzbischöfen Tomash Peta und Jan Pawel Lenga, sowie von Athanasius Schneider, dem Weihbischof der Erzdiözese Astana, veröffentlicht wurde, hat zwar im Frühsommer für einige Aufregung unter verschiedenen Medien gesorgt, scheint aber in unserer so schnelllebigen Zeit fast schon wieder in Vergessenheit geraten zu sein.

Kinderfinger, die nicht von der Glaubenswahrheit lassen wollen!
Viele oft rat- und orientierungslose Priester und Gläubige finden in dem Dokument, nach der notwendigen erklärenden Einleitung, die Grundlagen des katholischen Glaubens dargestellt in 40 kurzen und einprägsamen Abschnitten. Das Schreiben der Bischöfe soll in einer Zeit völliger Verwirrung, in der sich die Kirche unter Papst Franziskus offenbar befindet, wieder für Klarheit sorgen in den wichtigen Fragen unseres Glaubens.
„10. ‚Unsere [die christliche] Religion stellt tatsächlich eine echte und lebendige Verbindung mit Gott her, was den übrigen Religionen nicht gelingt, auch wenn sie sozusagen ihre Arme zum Himmel ausstrecken‘ (Paul VI., Apostolisches Schreiben Evangelii nuntiandi, 53).“
Wer die „Erklärung“ liest, ist überzeugt von ihrer Richtigkeit und Wichtigkeit. Manchen bietet sie Erhellung der katholischen Glaubenslehre, anderen gar notwendige Argumente, um in Gesprächen und Diskussionen den katholischen Glauben besser verteidigen zu können. Somit kann man der Verlagsbuchhandlung Sabat dankbar sein, diese wichtige Erklärung als kleines, handliches Taschenbuch bzw. als Broschüre herausgebracht zu haben. Interessierte Leser können es stets bei sich tragen und zwischendurch immer wieder einen Blick in das optisch gut gestaltete und sehr gut lesbare apologetische Werk werfen, nicht nur um gewappnet zu sein, sondern auch um sich selbst im Glauben zu stärken.
Für die vorliegende Broschüre der Verlagsbuchhandlung Sabat hat Kardinal Burke ein eigenes Vorwort geschrieben. Er betont darin, dass es heute zwar viele Menschen guten Willens gebe, doch infolge von vielen Jahrzehnten „mangelhafter Katechese und Predigt kennen viele Katholiken ihren Glauben nicht mehr gut genug“. Um „Rechenschaft über ihn abzulegen“, müsse man die Wahrheit aber kennen. Kardinal Burke betont, dass das „Bekenntnis unseres Glaubens in seiner Vollständigkeit“ der einzige Weg sei „zu unserem Glück auf dieser Erde und zu seiner Fülle im himmlischen Reich“ zu kommen. Dazu ist das Büchlein sehr gut geeignet.

Hans Jakob Bürger

Kardinal Raymond Leo Burke et al.:
Erklärung der Wahrheiten in Bezug auf einige der häufigsten Irrtümer im Leben der Kirche unserer Zeit


Zwei Versionen. Mengenrabatte werden eingeräumt.
Verlagsbuchhandlung Sabat, 2019

Softcover in Rückendrahtheftung (10,5×14,8 cm)
56 Seiten; 2 Euro; ISBN 978-3-943506-62-4

Hardcover in Fadenheftung (10,5×14,8 cm)
56 Seiten; 6 Euro; ISBN 978-3-943506-63-1


Foto: Buchcover – Erklärung der Wahrheiten – Bildquelle: Verlagsbuchhandlung Sabat

Entnommen von kathnews.de

Sonntag, 11. August 2019

Die Eigenmessen der Diözese Aachen

Die Edelausgabe des Schott

In einer Edelausgabe eines alten Schott Messbuchs in weißem Leder, wahrscheinlich zur Erstkommunion verschenkt, ist ein interessanter Anhang im Buch enthalten => Die Eigenmessen der Diözese Aachen. Diese Diözesanfeste haben auch heute ihre Gültigkeit in der außerordentlichen Form des römischen Ritus, siehe auch hier und hier. Für Katholiken aus der Vitusstadt fällt direkt auf, dass am 15. Juni leider unser Stadtpatron fehlt hier.

Vorwort im Anhang

Wie dem auch sei, ist das Vorwort "Das Bistum Aachen" des besagten Anhangs im Schott hoch interessant, hier. Und es wird dort nicht verschwiegen, unter welchen schlechten Bedingungen das "erste" Bistum Aachen gestartet ist. Seinen ersten Bischof bekam das Bistum von Napoleons Gnaden. Napoleon, ein großer Feind der katholischen Kirche löste viele Klöster und kirchliche Einrichtungen auf. Er bestimmte einen Priester "Er hatte den Eid auf die französische Zivilverfassung des Klerus geleistet, was Papst Pius VII. im Jahre 1791 für unerlaubt erklärte." 1809 starb der erste Bischof von Aachen und "Der französische Kulturminister bestimmte zum neuen Oberhirten des Bistums Aachen.... usw.." Später wurde das Bistum Aachen "gänzlich aufgehoben"  und "Aachen gehörte fortan zur Erzdiözese Köln."

Ist es nicht erstaunlich? Wie einem hier die Gegenwart vor Augen tritt, wenn man an die neue Situation der Katholiken, Priester und Bischöfe der Untergrundkirche in China denken muss, hier? Alles schon mal da gewesen, hier bei uns, nicht nur im Fernen Osten.

Zweite Errichtung

Die "zweite" Errichtung des Bistums Aachen steht dann unter ganz anderen Vorzeichen, "...der seeleneifrige und unermüdlich tätige Pfarrer Dr. Hermann Joseph Sträter wird ernannt. Die Bischofskonsekration fand im altehrwürdigen Liebfrauenmünster zu Aachen statt. Se. Eminenz Kardinal Schulte spendete am 9. Juli 1922 unter Assistenz der Weihbischöfe Dr. Lausberg aus Köln und Dr. Scheifes aus Münster im sinnig geschmückten Chor unter dem Bild der "Kaiserin von Aachen" dem neuen Probst die Bischofsweihe."

Eine schöne Beschreibung der damaligen Bischofsweihe, die zeigt, welcher Stellenwert der Mutter Gottes - der Kaiserin von Aachen - beigemessen wurde. Keine 100 Jahre später möge sich der geneigte Leser selbst Gedanken machen über die De-Platzierung der Kaiserin von Aachen im Aachener Dom und ihren "neuen" unsinnigen Schmuck.


Edelausgabe des Schott
Edelausgabe des Schott

Freitag, 9. August 2019

Feste und Gedenktage Mariens

Dieser kleine und lehrreiche Zettel, hier ist schon etwas älter und wäre noch zu ergänzen um den Gedenktag:

Unserer Lieben Frau in Fatima, 13. Mai




Dienstag, 9. Juli 2019

15. Juli Hl. Heinrich, Kaiser und Bekenner


Am kommenden Montag 15.07.2019 ferin die Heilige Messe um 18 Uhr in der außerordentlichen Form, am Festtag des Heiligen Heinrich, Kaiser und Bekenner 3. Klasse.

Ab ca. 17:15 Uhr Aussetzung, Rosenkranz und Beichtgelegenheit.

Herzliche Einladung!



15. Juli.

Der heilige Heinrich, römischer Kaiser


Unter den heiligen, welche sich in unserem deutschen Vaterland seit alters her besonderer Verehrung erfreuen, nimmt der heilige des heutigen Tages nicht die letzte Stelle ein. Der heilige Heinrich II., mit dem Zunamen der Fromme, erblickte im Jahre 973 das Licht der Welt. Sein Vater war Heinrich der Friedfertige, Herzog von Bayern, und seine Mutter Giesela, eine königliche Prinzessin. Der heilige Wolfgang, Bischof zu Regensburg, einer der gelehrtesten und heiligsten Prälaten, die damals in Deutschland waren, empfing von dem Fürsten den Auftrag, den jungen Prinzen zu erziehen. Der fromme Bischof tat dies mehr noch durch sein Beispiel, als durch mündlichen Unterricht, und sah mit Freuden, daß Heinrich sowohl in den Wissenschaften als in den Tugenden schnelle Fortschritte machte. Der junge Prinz, der seinen Lehrermeister liebte, wurde von dem lebhaften Schmerze durchdrungen, als der Tod ihm denselben im Jahre 994 entriß.
Im Jahr darauf folgte er seinem Vater in dem Herzogtum Bayern nach, und 1002 wurde er nach dem Tode seines Vetters Otto III. zum Kaiser erwählt. Da der die Gefahren wohl erkannte, welche die Großen der Erde ausgesetzt sind, so suchte er alle seine Regentenpflichten genau kennen zu lernen, um sie getreu zu erfüllen. Er verlegte sich auf das Gebet, auf die Betrachtungen des göttlichen Gesetzes, auf die Übung aller Tugenden, besonders aber der Demut, um sich gegen den Stolz zu schützen und sich von dem Glanze der Ehre nicht blenden zu lassen. Täglich stellte er sich den Zweck seiner Bestimmung vor Augen, warum ihn nämlich Gott zu einer so großen Würde, wie die eines Kaisers ist, erhoben habe. Aus diesen Erwägungen entsprang sein Eifer, für die Ehre Gottes und die Erhöhung seiner Kirche, für die allseitige Beförderung des Besten seiner Untertanen aus allen Kräften Sorge zu tragen.
Im Jahre 1005 ließ er zu Dortmund in Westfalen ein National-Concilium versammeln, um verschiedene Gegenstände der Kirchenzucht einschärfen zu lassen und die Gesetzte der Kirche in Achtung und Ausübung zu bringen. Er rief auch noch andere Kirchenversammlungen aus eben dieser Ursache zusammen. Er stand selbst denjenigen vor, die zu Frankfurt im Jahre 1006 und zu Bamberg im Jahre 1011 gehalten wurden. Häufig bewährte er seine Freigiebigkeit gegen Stifte und Klöster. Wegen seiner vielen und reiche Schenkungen an Klöster wurde er der Vater der Mönche genannt. Wenn er sich zum Kriege entschloß, so geschah es nur in Absicht, seine Völker zu beschützen; und seine Feldzüge wurden allzeit mit glücklichem Erfolge gekrönt. Als sich im Anfang seiner Regierung einige seiner Untertanen gegen ihn empörten, brachte er sie durch seinen Mut wieder zu ihrer Pflicht zurück und gewann sie durch Milde. Die Mißvergnügten streckten die Waffen, und der gute Fürst vergaß ihrer Treulosigkeit. Zwei Jahre hernach stillte er einen anderen Aufruhr in Italien. Hardwick, ein lombardischer Herr, war das Haupt der Rebellen und wurde von ihnen zu Mailand zum König gekrönt. Aber er wurde von Heinrich geschlagen, bat um Gnade und erhielt sie. Als er aber zum zweiten Male sich empörte, wurde er vom heiligen Kaiser gänzlich geschlagen und aller seiner Güter beraubt.

Samstag, 6. Juli 2019

Great news from England

ADSUM!



Yesterday, ordination in the extraordinary rite of four Family of Mary Immaculate and St Francis at Portsmouth Cathedral:

 





 




DEO GRATIAS!

Freitag, 14. Juni 2019

Rückblick Wallfahrt der Tradition Paris-Chartres 2019

Für alle, die nicht an der Wallfahrt teilnehmen konnten, hier die Abschlussmesse in der Kathedrale von Chartres am Pfingstmontag:





Während fast überall in den katholischen Medien über die bedauerlichen und schwerwiegenden Vorgänge im Malteserorden berichtet wurde, hier, wurde von denselben katholischen "Leitmedien" im deutschen Sprachraum die zeitgleich beendete Wallfahrt Paris-Chartres, bei der alle Heilige Messen im Alten Ritus gefeiert wurden, quasi ignoriert.

Nur um es nochmal zu sagen, der  Altersduchschnitt der 14.000 (und mehr) Pilger liegt bei 21 Jahren. Erfreulichweise und Gott sei Dank steigt die Zahl der französischen und ausländischen Pilger stetig weiter. Auch die Alte Messe aus Mönchengladbach konnte die Teilnehmerzahlen exponentiell steigern (von zwei auf sechs).

Dennoch, die ersten Artikel zur größten Fußwallfahrt West-Europas tauchen doch auf, hier und hier und hier und hier.

Deo gratias und bis nächstes Jahr in Chartres!

Freitag, 31. Mai 2019

Pfingstwallfahrt Paris - Chartres 2019

Auch in diesem Jahr geht es am langen Pfingstwochenende 7.06.-11.06.2019 wieder auf die legendäre Pfingstwallfahrt, hier. 100 km in drei Tagen von Paris nach Chartres, drei Tage im Zeichen des Glaubens.




In den Tagen nach dem dramatischen Brand am Karmontag von Notre Dame, wo die Pilgerfahrt traditionell startet, den vielen Kirchenbränden in Frankreich der letzten Monate und dem dramatischen Zustand der Kirche im allgemeinen, hieß es "Jetzt erst recht".

"Ein Blick in den Innenraum wird uns zum Zeichen: Das ist unsere Kirche: bedrängt, angegriffen, im Feuer geläutert, aber nicht überwunden. Im Zentrum das Kreuz, das feststeht, was immer auch um uns herum wüten mag."

"Drei Tage pilgern in Frankreich - in glaubensfroher Gemeinschaft mit Menschen aus aller Welt schließen wir uns der Pariser Bevölkerung an, die zum Schleier der Muttergottes nach Chartres pilgert um für die Welt, das eigene Land und persönliche Anliegen Gottes Gnade und Beistand zu erbitten."

Paris - Chartres 2018

Paris - Chartres 2018

Und tatsächlich die Anmeldezahlen in diesem Jahr sind so hoch wie noch nie.... man kann lesen, das der Bus ausgebucht ist und das es schon Wartelisten gibt. Der Veranstalter meldet Rekordanmeldezahlen.

2005 sagte Benedikt XVI. "Die Kirche lebt, und die Kirche ist jung", wie sehr trifft das doch gerade auf die Chartres Wallfahrt im Jahr 2019 zu, mit einem Altersdurchschnitt von 21 Jahren.

Besonders erfreulich, dass in diesem Jahr auch einige Pilger aus Mönchengladbach dabei sind. Im Vorfeld zum Pfingstwochenende wurde eine 8köpfige gemeinsame Vorbereitungstour organisiert. Als Höhepunkt wurde irgendwo in den Feldern des Niederrheins in einer wunderschönen Privatkapelle eine überlieferte Heilige Messe im tridentinischen Ritus gefeiert.


Irgendwo in den Feldern des Niederrheins
Irgendwo in den Feldern des Niederrheins
Irgendwo in den Feldern des Niederrheins
Irgendwo in den Feldern des Niederrheins

Weiter ging es dann in den ca.20km in den Niederlanden bei Venlo-Genooi gelegene Wallfahrtsort zur Kapelle "Van Onze Lieve Vrouw van Genooi".

Bei ihrem nächsten Besuch der "2 Brüder von Venlo" sollte dieser heimelige und der Muttergottes geweihte Ort, der Schutzpatronin von Venlo umbedingt von Ihnen aufgesucht werden, denn hier schlägt das wahre Herz Venlos, hier
 und hier

Venlo-Genooi
Venlo-Genooi
Venlo-Genooi
Venlo-Genooi

Wie dem auch sei, Chartres wir kommen:



Donnerstag, 16. Mai 2019

Streiken? Wir dienen!

Über das Agieren mancher katholischer Zeitgenossinnen kann man sich nur wundern. Haben Sie doch die geballte Medienwelt hinter sich und oftmals hochbezahlte Jobs in der Kirche inne......
wie dem auch sei....

Am kommenden Montag 20.05.2019 wie geplant Heilige Messe um 18 Uhr in der außerordentlichen Form, am Festtag des Heiligen Bernadin von Siena, Bekenner 3. Klasse.

Ab ca. 17:15 Uhr Aussetzung, Rosenkranz und Beichtgelegenheit.

Herzliche Einladung!



Samstag, 13. April 2019

PRO MISSA TRIDENTINA Samstag, 18. Mai 2019

Pro Missa Tridentina
lädt herzlich ein zur

PMT-Hauptversammlung
am 18. Mai 2019 in Boppard am Rhein

 

10.00 Uhr Levitiertes Hochamt in St. Severus
Zelebrant: Msgr. Joachim Schroedel, Kairo

12.15 Uhr Mittagessen im Hotel Rheinlust

14.00 Uhr Vortrag von Prof. Dr. Peter Stephan, Potsdam:

Leuchte und Trost auf der nächtlichen Fahrt“.
Maria als Wegweiser zu Christus.

Saal im Gemeindezentrum St. Michael

15.30 Uhr Hauptversammlung der Laienvereinigung
für den klassischen Röm. Ritus in der Katholischen Kirche
Saal im Gemeindezentrum St. Michael

16.00 Uhr Ende der Tagung

Adressen der Veranstaltungsorte (Stadtplan siehe unten):
Basilika St. Severus, Marktplatz, 56154 Boppard
Hotel Rheinlust, Rheinallee 27-30, 56154 Boppard
Gemeindezentrum St. Michael, Rheinallee 22, 56154 Boppard 

weitere Infos hier

PMT-2019 Boppard

Dienstag, 19. März 2019

25.03.2019 Fest Maria Verkündigung

Fest Maria Verkündigung

Am kommenden Montag 25.03.2019 feiern wir um 18 Uhr das Fest Maria Verkündigung. Die Hl. Messe an diesem Montag wird besonders feierlich, da sie von unserer neu gegründeten Choralschola begleitet wird.

Herzliche Einladung!

Maria Verkündigung

 Aus der Missa Annuntiatione Beatae Mariae Virginis der Introitus Vultum tuum:

Mittwoch, 6. März 2019

Gottesdienstordnung bis Ostern 2019

Ab sofort steht die Gottesdienstordnung für die tridentinische Messe von Januar bis Ostern 2019 zur Verfügung, hier. Wie immer gilt: an jedem Montag um 18 Uhr in St. Maria Rosenkranz.

Die Gottesdiestordnung soll den Messbesuchern helfen, sich besser am jeweiligen Tag zurecht zu finden. Dazu dient die entsprechende Seitenangabe des jeweiligen Montags in den ausliegenden Schotts oder im neueren Volksmissale. Ebenfalls sind einige Angaben zum Gesang enthalten.

Vor jeder Heiligen Messe beginnt um 17:15 Uhr die Aussetzung des Allerheiligsten begleitet vom Rosenkranzgebet und Beichtgelegenheit, mit anschließendem Eucharistischen Segen. 

Besonders hervorzuheben ist der 25.3.2019, Fest Mariä Verkündigung. Die Hl. Messe an diesem Montag wird besonders feierlich, da sie von unserer neu gegründeten Choralschola begleitet wird. Herzliche Einladung!

 Aus der Missa Annuntiatione Beatae Mariae Virginis der Introitus Vultum tuum:


Sonntag, 17. Februar 2019

Gibt es im Himmel Stahlbeton? Über den Brutalismus

Via Alpina Sacra Edition - Episode 3. Geschichten aus der Einsiedelei Sant'Onofrio in den Alpen. Aktuell in dieser Reihe: die Via Alpina Sacra. Ein 4.300 km langer Pilgerweg durch 8 Länder und den gesamten Alpenbogen zu den höchsten, schönsten, ältesten, interessantesten Kapellen, Kirchen, Klöstern, Heiligtümern und Wallfahrtsorten. 


Pater Johannes Maria Schwarz ist im Erzbistum Vaduz inkardiniert und aktuell freigestellt für kreative Projekte. 2018 hat er die Via Alpina Sacra bepilgert und dabei beeindruckende Foto- und Filmaufnahmen gemacht. Nun veröffentlicht er Eindrücke von seiner Alpquerung in Kombination mit Wissenswertem und Interessantem. Hier eine außerordentlich sehenswerte Episode über die Kunst in modernen Kirchen:


Vita hominis peregrinatio - Das Leben des Menschen ist Pilgerschaft
finden sich weitere Inforamtionen unter  4kmh.com/vas/

Sonntag, 20. Januar 2019

"Aufgrund des großen Andrangs der Gläubigen muss eine weitere HeiligeMesse am Sonntag eingeführt werden..."

Vor nicht einmal einem Jahr haben wir davon berichtet, dass in den Vereinigten Staaten in Los Angeles eine Personalpfarrei für die Petrusbruderschaft im überlieferten Ritus errichtet wurde, St. Vitus Los Angeles, hier

FSSP L.A.

Nicht einmal ein Jahr später erreicht uns folgende hoch erfreuliche Nachricht:

****
St. Vitus Roman Catholic Church - FSSP Los Angeles
607 4th St. San Fernando (Kalifornien) 

"BIG NEWS!
Saint Vitus is adding a 4th Mass on Sunday, because the 10:30am Mass has a ton of people standing outside because of lack of space. New Mass times announced officially as
(WILL BEGIN THE *FIRST* SUNDAY OF FEBRUARY):
7:30am—Low Mass
9:00am—High Mass
11:00am—High Mass
4:00pm—Vespers
5:00pm—Low Mass"



Große Neuigkeiten!
Sankt Vitus führt eine vierte Sonntagsmesse ein, weil bei der Messe um 10:30 Uhr eine große Zahl von Messbesuchern draußen stehen muss wegen Raummangels.
Die neue Messzeiten lauten wie folgt (Ab dem 1. Sonntag im Februar):

7:30am—Low Mass
9:00am—High Mass
11:00am—High Mass
4:00pm—Vespers
5:00pm—Low Mass

****
Für uns auf Abbruch programmierte Katholiken in West-Europa sind solche Nachrichten völlig unbekannt. "Aufgrund des großen Andrangs der Gläubigen muss eine weitere Heilige Messe am Sonntag eingeführt werden..." unvorstellbar!

Das ganze ist auch gerade  deswegen so erstaunlich, da die USA in den letzten Monaten von unfassbaren sexuellen Missbräuchen durch homosexuelle Netzwerke in der katholischen Kirche erschüttert wurde. Man sollte eigentlich eine umgegekehrte Bewegung der Gläubigen annehmen, eine Abkehr von der Kirche. So aber nicht in San Fernando bei der Petrusbruderschaft!

Aber ist das wirklich so unvorstellbar und nur im weit entfernten Kalifornien möglich? Seit gut einem Jahr ist in der Kirche der Petrusbruderschaft in Düsseldorf-Volmerswerth ein ähnliches Bild zu beobachten. Die Kirche füllt sich zunehmend am Sonntag, die Gläubigen müssen zusammenrücken, damit alle einen Sitzplatz erhalten. Schön zu sehen ist, dass die Messbesucher in Düsseldorf-Volmerswerth alle Altergruppen zeigen, eine Gruppe sticht aber zahlenmäßig hervor: Familien mit Kindern. 
Das alles sollte uns Mut machen!