Freitag, 24. März 2017

Mit den Mönchen den Kreuzweg beten

In einer Woche in Mariawald:

Einladung zum Kreuzweg in der Fastenzeit, am Samstag, den 1. 4. 2017


Nach der Non, dem Stundengebet um 14 Uhr, sammeln sich die Teilnehmer vor der Kirche von Mariawald und gehen um 14.20 Uhr schweigend nach Heimbach.

Dort beginnt um ca. 15.00 Uhr beim Gnadenbild in der Pfarrkirche der Kreuzweg. Wer will, kann sich natürlich auch jetzt noch anschließen. (Ein Fahrdienst von Mariawald zurück nach Heimbach wird bei Bedarf eingerichtet.)

Nachdem wir den 14 Stationen des Leidenswegs Christi, dargestellt in den kleinen Kapellen im Ruppental und in der Klostermauer, betrachtend und betend gefolgt sind, findet der Kreuzweg gegen 17 Uhr seinen Abschluss mit dem Segen von Dom Josef in der Klosterkirche.

Der Gang und das Beten von Mariawald nach Heimbach und zurück soll uns helfen, die Passion Jesu Christi im Gedenken und im Gebet mitzuvollziehen und Gott für das Erlösungsopfer seines Sohnes zu danken. Deshalb ist es angemessen, von Anfang an zu schweigen und auf Störungen durch Photographieren zu verzichten.

Feste Schuhe sind für die Wege durch den Wald notwendig!

Info hier


Samstag, 11. März 2017

​18. Kölner Liturgische Tagung 29. März bis 1. April 2017



 QUELLE DER ZUKUNFT –
​10 Jahre Motu proprio „Summorum Pontificum“
Papst Benedikts XVI.

So lautet das Motto der diesjährigen Liturgischen Tagung in Herzogenrath bei Aachen.
Das Programm zur Tagung gibt es hier, und es lohnt sich! Der internationale Charakter der Tagung wird durch die Teilnahme von zwei US-amerikanischen Bischöfen unterstrichen.
Trotz seiner Absage ist sicherlich ein Höhepunkt die Verlesung eines Referats von Kardinal Sarah in Abwesenheit:

Die Bedeutung des Motu proprio „Summorum Pontificum“ für die Erneuerung der Liturgie der lateinischen Kirche
S. Em. Robert Cardinal Sarah, Präfekt der Kongregation für die Liturgie, Rom

Eine erfreuliche Neuerung im Programm ist die Teilnahme des Subpriors
von Norcia, Pater Cassian Folsom O.S.B.
Er wird nicht nur die Inauguralmesse am Mittwoch, dem 29. März um 17.30 Uhr zelebrieren, sondern auch über den Zustand des durch das Erdbeben zerstörten Klosters geben. Dieses ist bekannt für seine Rückbesinnung auf die überlieferte Form der benediktinischen Regel.

Eine Selbstverständlichkeit der Tagung ist, dass alle Hl. Messen in der überlieferten Form gehalten werden. Weitere Infos zur Tagung finden sie hier

liturgische-tagung.info

Montag, 23. Januar 2017

Graduale Kette

Und wieder hat die "Alte Messe" in Mönchengladbach einen Rekord gebrochen.


Die vermutlich längste Aneinanderanderreihung von "Graduale Romanum" im deutschen Sprachraum. Vielen Dank für die aufmerksamen Spender, die diesen Schatz gerettet haben. Die Bücher sind trotz ihrer 90 Jahre in einem sensationell guten Zustand. Der Grundstein ist gelegt, um die Gregorianik wiederzuentdecken.

Auszug aus dem Graduale, Schwann Verlag 1927
Auszug aus dem Graduale, Schwann Verlag 1927
Auszug aus dem Graduale, Schwann Verlag 1927

Samstag, 21. Januar 2017

Film über die Mönche von Fontgombault

„Quelle der Liebe“ heißt ein neuer Dokumentarfilm über die Geschichte der berühmten Abtei der Benediktiner von Fontgombault. In den letzten Jahrzehnten wurden von hier aus fünf neue Klöster gegründet. Diese Benediktiner unterwerfen sich den traditionellen Übungen eines radikalen und strengen Mönchslebens und pflegen eine außergewöhnlich schöne Liturgie.


Hier entdeckt Tu Domine

Sonntag, 15. Januar 2017

Humerale - Schultertuch des Priesters


In Vorbereitung auf die Heilige Messe, die Paramente liegen in der Sakristei bereit. 

Ganz oben liegt das Amikt (von lat. amictus „Überwurf, Mantel“), auch Humerale (von lat. [h]umerus „Schulter“) oder eben auf deutsch "Schultertuch" genannt.
Es ist ein rechteckiges Tuch aus weißem Leinen.

Vor allem aber zur Darbringung des heiligen Messopfers umgibt sich der Priester mit weißen Gewändern. Nachdem er sich in der Sakristei die Hände gewaschen hat, - verbunden mit einem Gebet um innere Reinigung - nimmt er das Schultertuch. Zunächst legt er es wie einen Helm über sein Haupt und spricht dabei: „Setze, o Herr, auf mein Haupt den Helm des Heiles, damit ich alle teuflischen Anfechtungen überwinde.“

Das Schultertuch bedeutet die Lauterkeit der Gesinnung und die Reinheit der Gedanken.
Hier einige wunderbare Beispiele, wie das "Schultertuch" für den Priester aufbereitet sein kann:

Humerale - Schultertuch
Humerale - Schultertuch


Humerale - Schultertuch

Dienstag, 3. Januar 2017

Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Martin Mosebach - Tagespost

Warum tun sich Suchende mitunter leichter, die Wahrheit des Evangeliums in der Feier der überlieferten Liturgie zu entdecken als im neuen Ritus?
Menschen, die der Kirche fern sind und dennoch ein Ungenügen an der säkularisierten Gegenwart empfinden, stellen, wenn sie auf den alten Ritus stoßen, mitunter staunend fest, dass die antimethaphysische Diesseitigkeit Spalten und Lücken hat – dass sie nicht die einzige Realität ist – dass es eine Gegenwelt gibt. Was dem tradierten Ritus gern vorgeworfen wird – „er sei nicht zeitgemäß“ – empfinden solche Leute als besondere Qualität. Sie wollen ja gerade mit einer anderen Wirklichkeit in Berührung kommen, als die es ist, die sie erstickend umgibt.

Ganzer Artikel Tagespost 

http://www.die-tagespost.de

Samstag, 31. Dezember 2016

Zum Jahresabschluss 2016

Zum Jahresende wünschen wir allen Besuchern unseres kleinen Blogs "Die Alte Messe in Mönchengladbach" Gottes reichen Segen für das ohne jeden Zweifel richtungsweisende Jahr 2017.

Erfreulicherweise hat sich ein junger Mensch gefunden, der unsere Facebook-Seite aufbaut und auch in Zukunft gestaltet. Für den Einsatz und die Unterstützung vielen Dank!
Diese Plattform der neuen Medien wollen wir nutzen, damit viele Menschen auf die Schönheit und Tiefe der überlieferten Liturgie stoßen und so einen neuen Zugang zu Jesus Christus und dem katholischen Glauben entdecken können.

Der geneigte Leser ist herzlich eingeladen, unsere neue Facebook Seite zu besuchen hier


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