Samstag, 21. September 2019

Kleiner Schatz zur Verteidigung des Glaubens

Die „Erklärung der Wahrheiten in Bezug auf einige der häufigsten Irrtümer im Leben der Kirche unserer Zeit“, welche im Juni 2019 von den Kardinälen Raymond Leo Burke und Janis Pujats, den Erzbischöfen Tomash Peta und Jan Pawel Lenga, sowie von Athanasius Schneider, dem Weihbischof der Erzdiözese Astana, veröffentlicht wurde, hat zwar im Frühsommer für einige Aufregung unter verschiedenen Medien gesorgt, scheint aber in unserer so schnelllebigen Zeit fast schon wieder in Vergessenheit geraten zu sein.

Kinderfinger, die nicht von der Glaubenswahrheit lassen wollen!
Viele oft rat- und orientierungslose Priester und Gläubige finden in dem Dokument, nach der notwendigen erklärenden Einleitung, die Grundlagen des katholischen Glaubens dargestellt in 40 kurzen und einprägsamen Abschnitten. Das Schreiben der Bischöfe soll in einer Zeit völliger Verwirrung, in der sich die Kirche unter Papst Franziskus offenbar befindet, wieder für Klarheit sorgen in den wichtigen Fragen unseres Glaubens.
„10. ‚Unsere [die christliche] Religion stellt tatsächlich eine echte und lebendige Verbindung mit Gott her, was den übrigen Religionen nicht gelingt, auch wenn sie sozusagen ihre Arme zum Himmel ausstrecken‘ (Paul VI., Apostolisches Schreiben Evangelii nuntiandi, 53).“
Wer die „Erklärung“ liest, ist überzeugt von ihrer Richtigkeit und Wichtigkeit. Manchen bietet sie Erhellung der katholischen Glaubenslehre, anderen gar notwendige Argumente, um in Gesprächen und Diskussionen den katholischen Glauben besser verteidigen zu können. Somit kann man der Verlagsbuchhandlung Sabat dankbar sein, diese wichtige Erklärung als kleines, handliches Taschenbuch bzw. als Broschüre herausgebracht zu haben. Interessierte Leser können es stets bei sich tragen und zwischendurch immer wieder einen Blick in das optisch gut gestaltete und sehr gut lesbare apologetische Werk werfen, nicht nur um gewappnet zu sein, sondern auch um sich selbst im Glauben zu stärken.
Für die vorliegende Broschüre der Verlagsbuchhandlung Sabat hat Kardinal Burke ein eigenes Vorwort geschrieben. Er betont darin, dass es heute zwar viele Menschen guten Willens gebe, doch infolge von vielen Jahrzehnten „mangelhafter Katechese und Predigt kennen viele Katholiken ihren Glauben nicht mehr gut genug“. Um „Rechenschaft über ihn abzulegen“, müsse man die Wahrheit aber kennen. Kardinal Burke betont, dass das „Bekenntnis unseres Glaubens in seiner Vollständigkeit“ der einzige Weg sei „zu unserem Glück auf dieser Erde und zu seiner Fülle im himmlischen Reich“ zu kommen. Dazu ist das Büchlein sehr gut geeignet.

Hans Jakob Bürger

Kardinal Raymond Leo Burke et al.:
Erklärung der Wahrheiten in Bezug auf einige der häufigsten Irrtümer im Leben der Kirche unserer Zeit


Zwei Versionen. Mengenrabatte werden eingeräumt.
Verlagsbuchhandlung Sabat, 2019

Softcover in Rückendrahtheftung (10,5×14,8 cm)
56 Seiten; 2 Euro; ISBN 978-3-943506-62-4

Hardcover in Fadenheftung (10,5×14,8 cm)
56 Seiten; 6 Euro; ISBN 978-3-943506-63-1


Foto: Buchcover – Erklärung der Wahrheiten – Bildquelle: Verlagsbuchhandlung Sabat

Entnommen von kathnews.de

Montag, 26. August 2019

Gottesdienstordnung 02.09. - 04.11.2019

Ab sofort steht die Gottesdienstordnung für die tridentinische Messe vom 02.09. bis 04.11.2019 zur Verfügung, hier. Wie immer gilt: an jedem Montag um 18 Uhr in St. Maria Rosenkranz.

Die Gottesdiestordnung soll den Messbesuchern helfen, sich besser am jeweiligen Tag zurecht zu finden. Dazu dient die entsprechende Seitenangabe des jeweiligen Montags in den ausliegenden Schotts oder im neueren Volksmissale. Ebenfalls sind einige Angaben zum Gesang enthalten.

Vor jeder Heiligen Messe beginnt um 17:15 Uhr die Aussetzung des Allerheiligsten begleitet vom Rosenkranzgebet und Beichtgelegenheit, mit anschließendem Eucharistischen Segen. 



Sonntag, 11. August 2019

Die Eigenmessen der Diözese Aachen

Die Edelausgabe des Schott

In einer Edelausgabe eines alten Schott Messbuchs in weißem Leder, wahrscheinlich zur Erstkommunion verschenkt, ist ein interessanter Anhang im Buch enthalten => Die Eigenmessen der Diözese Aachen. Diese Diözesanfeste haben auch heute ihre Gültigkeit in der außerordentlichen Form des römischen Ritus, siehe auch hier und hier. Für Katholiken aus der Vitusstadt fällt direkt auf, dass am 15. Juni leider unser Stadtpatron fehlt hier.

Vorwort im Anhang

Wie dem auch sei, ist das Vorwort "Das Bistum Aachen" des besagten Anhangs im Schott hoch interessant, hier. Und es wird dort nicht verschwiegen, unter welchen schlechten Bedingungen das "erste" Bistum Aachen gestartet ist. Seinen ersten Bischof bekam das Bistum von Napoleons Gnaden. Napoleon, ein großer Feind der katholischen Kirche löste viele Klöster und kirchliche Einrichtungen auf. Er bestimmte einen Priester "Er hatte den Eid auf die französische Zivilverfassung des Klerus geleistet, was Papst Pius VII. im Jahre 1791 für unerlaubt erklärte." 1809 starb der erste Bischof von Aachen und "Der französische Kulturminister bestimmte zum neuen Oberhirten des Bistums Aachen.... usw.." Später wurde das Bistum Aachen "gänzlich aufgehoben"  und "Aachen gehörte fortan zur Erzdiözese Köln."

Ist es nicht erstaunlich? Wie einem hier die Gegenwart vor Augen tritt, wenn man an die neue Situation der Katholiken, Priester und Bischöfe der Untergrundkirche in China denken muss, hier? Alles schon mal da gewesen, hier bei uns, nicht nur im Fernen Osten.

Zweite Errichtung

Die "zweite" Errichtung des Bistums Aachen steht dann unter ganz anderen Vorzeichen, "...der seeleneifrige und unermüdlich tätige Pfarrer Dr. Hermann Joseph Sträter wird ernannt. Die Bischofskonsekration fand im altehrwürdigen Liebfrauenmünster zu Aachen statt. Se. Eminenz Kardinal Schulte spendete am 9. Juli 1922 unter Assistenz der Weihbischöfe Dr. Lausberg aus Köln und Dr. Scheifes aus Münster im sinnig geschmückten Chor unter dem Bild der "Kaiserin von Aachen" dem neuen Probst die Bischofsweihe."

Eine schöne Beschreibung der damaligen Bischofsweihe, die zeigt, welcher Stellenwert der Mutter Gottes - der Kaiserin von Aachen - beigemessen wurde. Keine 100 Jahre später möge sich der geneigte Leser selbst Gedanken machen über die De-Platzierung der Kaiserin von Aachen im Aachener Dom und ihren "neuen" unsinnigen Schmuck.


Edelausgabe des Schott
Edelausgabe des Schott

Freitag, 9. August 2019

Feste und Gedenktage Mariens

Dieser kleine und lehrreiche Zettel, hier ist schon etwas älter und wäre noch zu ergänzen um den Gedenktag:

Unserer Lieben Frau in Fatima, 13. Mai




Dienstag, 9. Juli 2019

15. Juli Hl. Heinrich, Kaiser und Bekenner


Am kommenden Montag 15.07.2019 ferin die Heilige Messe um 18 Uhr in der außerordentlichen Form, am Festtag des Heiligen Heinrich, Kaiser und Bekenner 3. Klasse.

Ab ca. 17:15 Uhr Aussetzung, Rosenkranz und Beichtgelegenheit.

Herzliche Einladung!



15. Juli.

Der heilige Heinrich, römischer Kaiser


Unter den heiligen, welche sich in unserem deutschen Vaterland seit alters her besonderer Verehrung erfreuen, nimmt der heilige des heutigen Tages nicht die letzte Stelle ein. Der heilige Heinrich II., mit dem Zunamen der Fromme, erblickte im Jahre 973 das Licht der Welt. Sein Vater war Heinrich der Friedfertige, Herzog von Bayern, und seine Mutter Giesela, eine königliche Prinzessin. Der heilige Wolfgang, Bischof zu Regensburg, einer der gelehrtesten und heiligsten Prälaten, die damals in Deutschland waren, empfing von dem Fürsten den Auftrag, den jungen Prinzen zu erziehen. Der fromme Bischof tat dies mehr noch durch sein Beispiel, als durch mündlichen Unterricht, und sah mit Freuden, daß Heinrich sowohl in den Wissenschaften als in den Tugenden schnelle Fortschritte machte. Der junge Prinz, der seinen Lehrermeister liebte, wurde von dem lebhaften Schmerze durchdrungen, als der Tod ihm denselben im Jahre 994 entriß.
Im Jahr darauf folgte er seinem Vater in dem Herzogtum Bayern nach, und 1002 wurde er nach dem Tode seines Vetters Otto III. zum Kaiser erwählt. Da der die Gefahren wohl erkannte, welche die Großen der Erde ausgesetzt sind, so suchte er alle seine Regentenpflichten genau kennen zu lernen, um sie getreu zu erfüllen. Er verlegte sich auf das Gebet, auf die Betrachtungen des göttlichen Gesetzes, auf die Übung aller Tugenden, besonders aber der Demut, um sich gegen den Stolz zu schützen und sich von dem Glanze der Ehre nicht blenden zu lassen. Täglich stellte er sich den Zweck seiner Bestimmung vor Augen, warum ihn nämlich Gott zu einer so großen Würde, wie die eines Kaisers ist, erhoben habe. Aus diesen Erwägungen entsprang sein Eifer, für die Ehre Gottes und die Erhöhung seiner Kirche, für die allseitige Beförderung des Besten seiner Untertanen aus allen Kräften Sorge zu tragen.
Im Jahre 1005 ließ er zu Dortmund in Westfalen ein National-Concilium versammeln, um verschiedene Gegenstände der Kirchenzucht einschärfen zu lassen und die Gesetzte der Kirche in Achtung und Ausübung zu bringen. Er rief auch noch andere Kirchenversammlungen aus eben dieser Ursache zusammen. Er stand selbst denjenigen vor, die zu Frankfurt im Jahre 1006 und zu Bamberg im Jahre 1011 gehalten wurden. Häufig bewährte er seine Freigiebigkeit gegen Stifte und Klöster. Wegen seiner vielen und reiche Schenkungen an Klöster wurde er der Vater der Mönche genannt. Wenn er sich zum Kriege entschloß, so geschah es nur in Absicht, seine Völker zu beschützen; und seine Feldzüge wurden allzeit mit glücklichem Erfolge gekrönt. Als sich im Anfang seiner Regierung einige seiner Untertanen gegen ihn empörten, brachte er sie durch seinen Mut wieder zu ihrer Pflicht zurück und gewann sie durch Milde. Die Mißvergnügten streckten die Waffen, und der gute Fürst vergaß ihrer Treulosigkeit. Zwei Jahre hernach stillte er einen anderen Aufruhr in Italien. Hardwick, ein lombardischer Herr, war das Haupt der Rebellen und wurde von ihnen zu Mailand zum König gekrönt. Aber er wurde von Heinrich geschlagen, bat um Gnade und erhielt sie. Als er aber zum zweiten Male sich empörte, wurde er vom heiligen Kaiser gänzlich geschlagen und aller seiner Güter beraubt.

Samstag, 6. Juli 2019

Great news from England

ADSUM!



Yesterday, ordination in the extraordinary rite of four Family of Mary Immaculate and St Francis at Portsmouth Cathedral:

 





 




DEO GRATIAS!

Sonntag, 23. Juni 2019

Gottesdienstordnung 24.06. - 26.08.2019

Ab sofort steht die Gottesdienstordnung für die tridentinische Messe vom 24.06. bis 26.08.2019 zur Verfügung, hier. Wie immer gilt: an jedem Montag um 18 Uhr in St. Maria Rosenkranz.

Die Gottesdiestordnung soll den Messbesuchern helfen, sich besser am jeweiligen Tag zurecht zu finden. Dazu dient die entsprechende Seitenangabe des jeweiligen Montags in den ausliegenden Schotts oder im neueren Volksmissale. Ebenfalls sind einige Angaben zum Gesang enthalten.

Vor jeder Heiligen Messe beginnt um 17:15 Uhr die Aussetzung des Allerheiligsten begleitet vom Rosenkranzgebet und Beichtgelegenheit, mit anschließendem Eucharistischen Segen.