Sonntag, 15. Januar 2017

Humerale - Schultertuch des Priesters


In Vorbereitung auf die Heilige Messe, die Paramente liegen in der Sakristei bereit. 

Ganz oben liegt das Amikt (von lat. amictus „Überwurf, Mantel“), auch Humerale (von lat. [h]umerus „Schulter“) oder eben auf deutsch "Schultertuch" genannt.
Es ist ein rechteckiges Tuch aus weißem Leinen.

Vor allem aber zur Darbringung des heiligen Messopfers umgibt sich der Priester mit weißen Gewändern. Nachdem er sich in der Sakristei die Hände gewaschen hat, - verbunden mit einem Gebet um innere Reinigung - nimmt er das Schultertuch. Zunächst legt er es wie einen Helm über sein Haupt und spricht dabei: „Setze, o Herr, auf mein Haupt den Helm des Heiles, damit ich alle teuflischen Anfechtungen überwinde.“

Das Schultertuch bedeutet die Lauterkeit der Gesinnung und die Reinheit der Gedanken.
Hier einige wunderbare Beispiele, wie das "Schultertuch" für den Priester aufbereitet sein kann:

Humerale - Schultertuch
Humerale - Schultertuch


Humerale - Schultertuch

Dienstag, 3. Januar 2017

Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Martin Mosebach - Tagespost

Warum tun sich Suchende mitunter leichter, die Wahrheit des Evangeliums in der Feier der überlieferten Liturgie zu entdecken als im neuen Ritus?
Menschen, die der Kirche fern sind und dennoch ein Ungenügen an der säkularisierten Gegenwart empfinden, stellen, wenn sie auf den alten Ritus stoßen, mitunter staunend fest, dass die antimethaphysische Diesseitigkeit Spalten und Lücken hat – dass sie nicht die einzige Realität ist – dass es eine Gegenwelt gibt. Was dem tradierten Ritus gern vorgeworfen wird – „er sei nicht zeitgemäß“ – empfinden solche Leute als besondere Qualität. Sie wollen ja gerade mit einer anderen Wirklichkeit in Berührung kommen, als die es ist, die sie erstickend umgibt.

Ganzer Artikel Tagespost 

http://www.die-tagespost.de

Samstag, 31. Dezember 2016

Zum Jahresabschluss 2016

Zum Jahresende wünschen wir allen Besuchern unseres kleinen Blogs "Die Alte Messe in Mönchengladbach" Gottes reichen Segen für das ohne jeden Zweifel richtungsweisende Jahr 2017.

Erfreulicherweise hat sich ein junger Mensch gefunden, der unsere Facebook-Seite aufbaut und auch in Zukunft gestaltet. Für den Einsatz und die Unterstützung vielen Dank!
Diese Plattform der neuen Medien wollen wir nutzen, damit viele Menschen auf die Schönheit und Tiefe der überlieferten Liturgie stoßen und so einen neuen Zugang zu Jesus Christus und dem katholischen Glauben entdecken können.

Der geneigte Leser ist herzlich eingeladen, unsere neue Facebook Seite zu besuchen hier


Die Alte Messe Mönchengladbach jetzt auch auf Facebook

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Heilige Familie zum Ausmalen

In Vorfreude auf Weihnachten, zum Ausdrucken und Ausmalen für Kinder, die Heilige Familie:


anklicken zum vergrößern

Fertig!

Freitag, 9. Dezember 2016

Über die moralischen Folgen liturgischen Desinteresses


In der aktuellen Ausgabe des "Vatikan magazin" gibt es einen lesenswerten Artikel der frei im Netz heruntergeladen werden kann. 


Der Papst als letzter Garant des Glaubens
Papst Franziskus sagt, dass es keine „Reform der Liturgiereform“ bräuchte, sondern dass es reiche, das umzusetzen, was die Väter des Zweiten Vatikanums tatsächlich gewollt hätten, als sie ihre Konstitution zur Liturgie verabschiedeten. Das aber könne hundert Jahre brauchen. Viele Gemeindemessen entsprechen heute nicht dem, was das Konzil vor Augen hatte. Die Liturgie bleibt also ein Thema, das zur Auseinandersetzung einlädt.

Über die moralischen Folgen liturgischen Desinteresses
von Guido Rodheudt hier


vatican-magazin.de -
Disputa 12/2016

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Missae Propriae Dioecesis Aquisgranensis

Diözesankalender des Bistums Aachen für die Missa Tridentina

Neben dem weltweit gültigen Kalender des Missale von 1962 verfügt jedes Bistum noch über einen eigenen Kalender, welcher jeweils wenige örtlichen Heiligenfeste und Kirchweihfeste enthält. Solche Feste verdrängen bei einem höheren Rang (Klasse) auch die meisten weltweit.

Ein solch höherer Festtag mit der Klasse 1, ist weltweit nur gültig für die Stadt Mönchengladbach: der 15. Juni, der Festtag des Heiligen Vitus.

Auf der sehr informativen Internetseite Introibo.net gibt es eine umfangreiche Sammlung aller deutschsprachigen Diozösankalender hier.

Dort ist jetzt auch das Bistum Aachen und die Stadt Mönchengladbach vertreten. Die spezifischen Ergänzungen zum Missale Romanum können heruntergeladen werden.

http://introibo.net

Sonntag, 13. November 2016

Bischof Dr. Helmut Dieser - Diözesanbischof von Aachen


Bischof Dr. Helmut Dieser - Diözesanbischof von Aachen

Am Samstag, den 12. November 2016, wurde Bischof Helmut Dieser im Hohen Dom zu Aachen in sein Amt als Diözesanbischof eingeführt.

Auch die Gottesdienstgemeinschaft „Alte Messe in Mönchengladbach“ begrüßt „unseren neuen Bischof“ und hofft auf ein gedeihliches Miteinander und gegenseitige Unterstützung. Seit die Heilige Messe in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus in MG zelebriert wird, beten wir vor jeder Messe ausdrücklich den Rosenkranz für den Bischof von Aachen - auch in Zeiten der Vakanz. Dies wollen wir weiterhin so für Bischof Helmut Dieser tun. Schon heute und von hier aus laden wir den neuen Bischof von Aachen herzlich ein, uns kennenzulernen.

Bei seiner Predigt anlässlich seiner Einführung sprach Bischof Helmut im Aachener Dom die folgenden Worte, die auch uns ermutigen:

„Orientieren wir uns vielmehr an Jesus. Er betet um das Geheimnis von Einheit für seine Jünger. Und der Apostel entfaltet im Epheserbrief, was das bedeutet: Drinbleiben in der Intimität mit Jesus und dem, was er getan hat. Und deshalb dann auch: Einander gelten lassen und ertragen, einander verzeihen und die Einheit niemals aufkündigen. Sich selber einbeziehen lassen und mit aufbauen wollen, was vielen zugutekommt. Die Unterschiedlichkeit ertragen im Vertrauen auf das Geheimnis von Einheit, das Jesus herbeiführt.“

Ein Bericht der Amtseinführung des neuen Bischofs, seine Predigt und seine Dankrede, sowie viele Fotos und ein Video kann man hier finden.

Die päpstliche Ernennungsurkunde von Bischof Dr. Helmut Dieser