Samstag, 9. November 2019

Gottesdienstordnung 11.11.2019 - 20.01.2020

Ab sofort steht die Gottesdienstordnung für die tridentinische Messe vom 11.11.2019 bis 20.01.2020 zur Verfügung, hier. Wie immer gilt: an jedem Montag um 18 Uhr in St. Maria Rosenkranz.

Die Gottesdiestordnung soll den Messbesuchern helfen, sich besser am jeweiligen Tag zurecht zu finden. Dazu dient die entsprechende Seitenangabe des jeweiligen Montags in den ausliegenden Schotts oder im neueren Volksmissale. Ebenfalls sind einige Angaben zum Gesang enthalten.

Vor jeder Heiligen Messe beginnt um 17:15 Uhr die Aussetzung des Allerheiligsten begleitet vom Rosenkranzgebet und Beichtgelegenheit, mit anschließendem Eucharistischen Segen. 





Samstag, 2. November 2019

Ablassmöglichkeiten zu Allerheiligen und Allerseelen

Requiem - Alte Messe Mönchengladbach

Ablassmöglichkeiten zu Allerheiligen und Allerseelen


am Allerseelentag (bzw. bereits ab 12 Uhr des Allerheiligentags):
vollkommener Ablass bei Besuch einer Kirche sowie Gebet von Glaubensbekenntnis und Vater Unser unter den gewöhnlichen Ablass-Bedingungen (siehe unten).
täglich vom 1. bis zum 8. November: vollkommener Ablass für die Verstorbenen bei Friedhofsbesuch mit Gebet für die Verstorbenen unter den gewöhnlichen Bedingungen.
Gewöhnliche Bedingungen für einen vollkommenen Ablass: Sakramentale Beichte (eine kann für mehrere Ablässe gelten), Empfang des Altarsakraments, Gebet nach der Meinung des Hl. Vaters (z.B. Vater Unser, Gegrüßet seist Du Maria und Ehre sei dem Vater), vollständige Abkehr von der Anhänglichkeit an jegliche Sünden. Täglich ist nur ein vollkommener Ablass möglich. Wenn eine Bedingung fehlt, ist dennoch ein Teilablass möglich. Ebenso können an sich mehrere Teilablässe täglich gewonnen werden

Die Ablässe der katholischen Kirche

Zu Beginn des Monats November besteht gleich mehrfach die Möglichkeit, Ablässe zu gewinnen. Grund genug, ganz allgemein darüber ein paar Erwägungen anzustellen. Ablassordnung für Allerheiligen und Allerseelen (siehe oben)

Was ist ein Ablass?
Ein Ablass ist der Nachlass zeitlicher Sündenstrafen.
Ist der Ablass also ein Ersatz für das Bußsakrament?
Nein, denn der Ablass kann nur Sündenstrafen tilgen von Sünden, deren Schuld schon nachgelassen worden ist.
Was bedeutet das?
Wir unterscheiden bei den Sünden einerseits die Schuld, die man vor Gott auf sich lädt, wenn man eine Sünde begeht und andererseits die sogenannte Sündenstrafe. Die Schuld betrifft direkt das Unrecht, das der Sünder Gott gegenüber anrichtet. Sie macht den Sünder vor Gott zum "Schuldigen". Nachlass dieser Schuld nennt man demnach die Verzeihung der Sünde. Das bedeutet, dass Gott das Verhältnis des Sünders zu Ihm wieder in Ordnung gebracht hat. Davon bleibt zunächst einmal unberührt, dass jede Sünde durch die Auflehnung gegen Gott an sich auch Strafe verdient. Einem reuigen Sünder wird Gott bei der Beichte für gewöhnlich auch einen Teil dieser Strafe erlassen. Ebenso trägt die vom Beichtvater auferlegte Buße zur Tilgung der Sündenstrafe bei, wenn man sie erfüllt.
Was geschieht nun mit diesen Sündenstrafen, wenn sie nicht in der Beichte nachgelassen werden?
Es gibt vielfältige Möglichkeiten, für seine Sünden Buße zu tun, um diese Strafen zu tilgen. Dazu gehören vor allem die klassischen Mittel von Fasten, Gebet und Almosen. In diesem Sinne kann jedes gute Werk dazu beitragen, für die eigenen Verfehlungen Genugtuung zu leisten und die verdienten Strafen abzubüßen. Strafen, die man vor dem Tod nicht abgebüßt hat, verbleiben für das Fegefeuer.
Was aber ist dann die Rolle des Ablasses?
Der Ablass gründet sich auf die Überzeugung der Kirche, dass Christus ihr mit der Sorge für die Seelen auch eine gewisse Vollmacht über die Heilsmittel anvertraut hat. Daher kann der Papst in seiner Binde- und Lösegewalt auch auf außerordentliche Weise zum Nachlass von Sündenstrafen beitragen, wenn er einen Ablass einsetzt. Hier kommt die Kirche mit dem von Christus und den Heiligen erworbenen Gnadenschatz den einzelnen zu Hilfe. Grundlage dafür ist die Verbindung der Getauften im mystischen Leib Christi, in dem ein Glied für das andere eintreten und stellvertretend Gutes tun kann, sofern dem die Haltung des Empfängers nicht entgegensteht.
Also funktioniert der Empfang eines Ablasses nicht einfach automatisch?
Richtig, es handelt sich zwar um ein Gnadengeschenk, das die Kirche den Menschen zuwenden kann, aber man muss dafür auch empfangsbereit sein. Deshalb gibt es die Ablass-Bedingungen. Diese gelten für denjenigen, der den Ablass gewinnen will. Wenn man aber einen Ablass jemandem anderen zukommen lassen will, wie es bei den Ablässen für die Verstorbenen im Monat November vorgesehen ist, wird gewiss von Gott auch die Empfangsbereitschaft des Empfängers eine Rolle spielen, die uns freilich unbekannt ist. So tun wir gut daran, unseren lieben Verstorbenen, aber auch den übrigen uns unbekannten Seelen im Fegfeuer mit dem fürsprechenden Gebet in diesen Tagen auch Ablässe zuzuwenden!
                                                                                                                                              Quelle hier

Aus dem Requiem die Sequenz des Dies Irae gesungen, in der der dramatische Moment beschrieben wird, in der die verstorbene Seele vor ihren Richter tritt, hier.

Dies irae, dies illa
Solvet saeclum in favilla
Teste David cum Sibilla

Tag des Zornes, jener Tag
löst die Welt(-Zeit) in Glut(-Asche)
gemäß dem Zeugnis Davids und der Sibylla.

 

Samstag, 26. Oktober 2019

Kardinal Müller in Mönchengladbach

Morgen endet in Rom die von vielen gläubigen Katholiken mit großem Unbehagen verfolgte Amazonas-Synode. Viele verstörende Nachrichten kamen in den letzten Wochen aus der Ewigen Stadt, ein absoluter Tiefpunkt war für viele gläubige Christen die Aufstellung und Verehrung von "Pachamama"-Götzen in vielen Kirchen Roms und im Vatikan selber. Dabei handelt es sich um indigene heidnische Figuren, eine Darstellung der Erdgöttin "Pachamama", die von noch nicht christianisierten Indios und auch in neuheidnischen Zirkeln verehrt wird.

Viele Menschen - auch nicht Christen - springt es förmlich an "...wird hier nicht gegen das 1. der 10 Gebote verstoßen?" und das mit dem Segen der Kirche Roms???
Einer der nur wenigen hohen Kirchenfürsten, der sich dagegen äußert, ist der emeritierte Glaubenspräfekt Kardinal Gerhard Ludwig Müller. Er übte gerade in den letzten Tagen an diesen Vorkommnissen in Rom scharfe Kritik, dass im Rahmen der Amazonas-Synode Götzenbilder in Kirchen gebracht wurden - „Götzen in die Kirche zu bringen war eine schwere Sünde, ein krimineller Akt gegen das göttliche Recht“, weiter hier


Am kommenden Dienstag, 05. November 2019, wird Kardinal Gerhard Ludwig Müller nach Mönchengladbach-Rheydt kommen. Hier bespricht er "Wege zum Glauben" mit Pater Nikodemus Schnabel, hier.

Dienstag 5.11.2019, 19 Uhr , Eintritt 15 € (wie wir finden, ein zu stolzer Preis!)

St. Franziskus – Kirche
Franziskusstr. 5
41238 Mönchengladbach (Geneicken)




Mittwoch, 9. Oktober 2019

Frieren wir für einen Augenblick die Zeit ein


Frieren wir für einen Augenblick die Zeit ein

und halten fest,

Rom, 08.10.2019, am zweiten Tag der in Rom tagenden Amazonassynode, fordern hochrangige Kardinäle und Bischöfe in Rom, wie nicht anders zu erwarten, dass das Zölibat also die Ehelosigkeit von katholischen Priestern gelockert wird. Es wurde berichtet, dass dies kontrovers diskutiert wurde im Vatikan!? Es ist also tatsächlich möglich, dass in Kürze das von vielen weltlichen Mächten gehasste Zölibat, das zu Unrecht für viele viele Probleme in der Kirche und der Welt verantwortlich gemacht wird, der Geschichte angehören könnte!

Priester stehen in der Nachfolge Christi und unser Herr Jesus Christus war nie verheiratet. Etwas anders, man kann es drehen und wenden wie man will, steht nicht in den Evangelien.

Wigratzbad, 07.10.2019, und genau in diesen für die katholische Kirche in der Welt schicksalshaften Tagen, erreichen uns Bilder und die Meldung aus dem Priesterseminar der Petrusbruderschaft in Wigratzbad. Dort sind 2019 30 junge Männer eingetreten mit der vollen Absicht Priester zu werden und zölibatär zu leben. Es wird berichtet das dies der größte Zugang eines Jahrgans seit Bestehen des Priesterseminars ist.

Es soll keiner in Zukunft Sagen können: "Ja das mit dem Zölibat hat doch nicht funktioniert und es wollte ja keine mehr diese Lebensform wählen, deswegen musste es aufgelöst werden."

Diese Bilder sprechen eine andere Sprache und zeigen, dass auch gerade heute junge Männer durchaus ein Intresse haben in der Nachfolge Christi zu stehen und eben auch am ehelosen Priesteramt. Es ist eben ein Faktum, die Priesterseminare der Diozösen sind leer, hingegen die Priesterseminare der überlieferten Messe sind voll!

Das sind sehr hoffnugsvolle Bilder für die Zukunft der Kirche, bitte beten sie für diese Jungseminaristen!

fsspwigratzbad.blogspot.com

fsspwigratzbad.blogspot.com

Freitag, 4. Oktober 2019

Heilige Messe Montag, 7. Oktober 2019 - ersatzlos gestrichen


Leider müssen wir unseren Messbesuchern mitteilen, dass am kommenden  

Montag, den 7. Oktober 2019, die Heilige Messe um 18 Uhr entfallen muss!


An diesem Tag feiert die Gemeinde von St. Maria Rosenkranz ihr Patrozinium. Zu diesem Anlass ist es für uns selbstverständlich, dass wir als Gäste in St. Maria Rosenkranz weichen, da die Hl. Messe der GdG für 19 Uhr angesetzt wurde.


Absolut nicht nachvollziehbar und akzeptabel ist für uns, dass die Hl. Messe im tridentinschen Ritus von den Verantwortlichen der GdG ersatzlos gestrichen wurde. Am betreffenden Montag soll es keine andere Hl. Messe geben, leider wird auch kein anderer Tag in Erwägung gezogen, z.B. Sonntag, der 6. Oktober - 18 Uhr oder Donnerstag, der 10. Oktober 2019 – 18 Uhr. An diesen Zeiten wäre es durchaus möglich, eine Heilige Messe zu feiern ohne mit anderen Terminen zu kollidieren. Es versteht sich von selbst, dass man hier in keinster Weise bereit war mit uns über eine Lösung zu sprechen, ja sogar das Gespräch abbrach und verweigerte. 

Wie aus den Mitteilungen der Gemeinde zu entnehmen ist, findet in dieser Woche auch die Ausstellung „Magna Mater“ in der Kirchen St. Maria Rosenkranz anlässlich des diesjährigen Patroziniums statt. Es ist für uns persönlich sehr traurig in den Ankündigungen zu dieser Woche zu lesen, dass viele in St. Maria Rosenkranz beheimatete Gemeinden und Gemeinschaften unterschiedlichster Prägung eingeladen wurden, an dieser Woche liturgisch teilzunehmen, die Gläubigen der Tridentinischen Messe allerdings wurden bewusst im Vorfeld ausgeladen und nicht einbezogen. Wir sind erstaunt über diese Auslegung der Ökumene, die sich sonst bemüht, „das Verbindende“ zu suchen.  

In den unzähligen Briefen und Gesprächen, die wir in den letzten Jahren rund um die „Missa Tridentina“ mit dem Bistum Aachen führen durften, war es uns neben der „Sonntagsfrage“ also einer Heiligen Messe am Sonntag immer wichtig, dass die Regelmäßigkeit der Heiligen Messe in der Außerordentlichen Form gewährleistet ist. So wie es durch Bischof Mussinghof am 7. April 2008 verfügt und von unserem Bischof Dieser nicht geändert wurde: „wöchentlich an jedem Montag“.

Es wundert uns sehr, dass man es sich in diesen Zeiten noch erlauben kann, in denen das Zeichen des Kreuzes immer weiter verdrängt und aus der Öffentlichkeit zu verschwinden droht, die Kirchenaustritte immer weiter steigen.... Christen andere Christen ausgrenzen. Ist das ein Vorgeschmack für den "Synodalen Weg" der katholischen Kirche in Deutschland? 

Gott, steh uns bei!


Samstag, 21. September 2019

Kleiner Schatz zur Verteidigung des Glaubens

Die „Erklärung der Wahrheiten in Bezug auf einige der häufigsten Irrtümer im Leben der Kirche unserer Zeit“, welche im Juni 2019 von den Kardinälen Raymond Leo Burke und Janis Pujats, den Erzbischöfen Tomash Peta und Jan Pawel Lenga, sowie von Athanasius Schneider, dem Weihbischof der Erzdiözese Astana, veröffentlicht wurde, hat zwar im Frühsommer für einige Aufregung unter verschiedenen Medien gesorgt, scheint aber in unserer so schnelllebigen Zeit fast schon wieder in Vergessenheit geraten zu sein.

Kinderfinger, die nicht von der Glaubenswahrheit lassen wollen!
Viele oft rat- und orientierungslose Priester und Gläubige finden in dem Dokument, nach der notwendigen erklärenden Einleitung, die Grundlagen des katholischen Glaubens dargestellt in 40 kurzen und einprägsamen Abschnitten. Das Schreiben der Bischöfe soll in einer Zeit völliger Verwirrung, in der sich die Kirche unter Papst Franziskus offenbar befindet, wieder für Klarheit sorgen in den wichtigen Fragen unseres Glaubens.
„10. ‚Unsere [die christliche] Religion stellt tatsächlich eine echte und lebendige Verbindung mit Gott her, was den übrigen Religionen nicht gelingt, auch wenn sie sozusagen ihre Arme zum Himmel ausstrecken‘ (Paul VI., Apostolisches Schreiben Evangelii nuntiandi, 53).“
Wer die „Erklärung“ liest, ist überzeugt von ihrer Richtigkeit und Wichtigkeit. Manchen bietet sie Erhellung der katholischen Glaubenslehre, anderen gar notwendige Argumente, um in Gesprächen und Diskussionen den katholischen Glauben besser verteidigen zu können. Somit kann man der Verlagsbuchhandlung Sabat dankbar sein, diese wichtige Erklärung als kleines, handliches Taschenbuch bzw. als Broschüre herausgebracht zu haben. Interessierte Leser können es stets bei sich tragen und zwischendurch immer wieder einen Blick in das optisch gut gestaltete und sehr gut lesbare apologetische Werk werfen, nicht nur um gewappnet zu sein, sondern auch um sich selbst im Glauben zu stärken.
Für die vorliegende Broschüre der Verlagsbuchhandlung Sabat hat Kardinal Burke ein eigenes Vorwort geschrieben. Er betont darin, dass es heute zwar viele Menschen guten Willens gebe, doch infolge von vielen Jahrzehnten „mangelhafter Katechese und Predigt kennen viele Katholiken ihren Glauben nicht mehr gut genug“. Um „Rechenschaft über ihn abzulegen“, müsse man die Wahrheit aber kennen. Kardinal Burke betont, dass das „Bekenntnis unseres Glaubens in seiner Vollständigkeit“ der einzige Weg sei „zu unserem Glück auf dieser Erde und zu seiner Fülle im himmlischen Reich“ zu kommen. Dazu ist das Büchlein sehr gut geeignet.

Hans Jakob Bürger

Kardinal Raymond Leo Burke et al.:
Erklärung der Wahrheiten in Bezug auf einige der häufigsten Irrtümer im Leben der Kirche unserer Zeit


Zwei Versionen. Mengenrabatte werden eingeräumt.
Verlagsbuchhandlung Sabat, 2019

Softcover in Rückendrahtheftung (10,5×14,8 cm)
56 Seiten; 2 Euro; ISBN 978-3-943506-62-4

Hardcover in Fadenheftung (10,5×14,8 cm)
56 Seiten; 6 Euro; ISBN 978-3-943506-63-1


Foto: Buchcover – Erklärung der Wahrheiten – Bildquelle: Verlagsbuchhandlung Sabat

Entnommen von kathnews.de

Montag, 26. August 2019

Gottesdienstordnung 02.09. - 04.11.2019

Ab sofort steht die Gottesdienstordnung für die tridentinische Messe vom 02.09. bis 04.11.2019 zur Verfügung, hier. Wie immer gilt: an jedem Montag um 18 Uhr in St. Maria Rosenkranz.

Die Gottesdiestordnung soll den Messbesuchern helfen, sich besser am jeweiligen Tag zurecht zu finden. Dazu dient die entsprechende Seitenangabe des jeweiligen Montags in den ausliegenden Schotts oder im neueren Volksmissale. Ebenfalls sind einige Angaben zum Gesang enthalten.

Vor jeder Heiligen Messe beginnt um 17:15 Uhr die Aussetzung des Allerheiligsten begleitet vom Rosenkranzgebet und Beichtgelegenheit, mit anschließendem Eucharistischen Segen.